top of page

Die Kleine, die auf mich wartet.

Wenn es mich ruft, folge ich. Wenn mein Körper deutlich "ja" sagt, entscheide ich.


So auch, als ich erneut einen Post von Maria Rosa Paulmichl zu ihren Healing Sessions las. Das "Ja" war so klar. Der verabredete Termin schon ein paar Tage später. Maria Rosa Paulmichl gefühlt schon Stunden vor der Session nah bei mir.


Während mein Körper während der Session Altes bewegte, Neues formte, sich herausschälte aus dem, was ich nicht bin, Wut aufkam und Kraft und Präsenz, traf Maria Rosa Paulmichl auf mein inneres Kind.

Die Kleine, die so viel kann und so viel weiß. Die so viel mehr Raum bekommen darf in meinem Leben. Die sich wünscht, genau so geliebt zu werden, wie sie ist. Die sich nicht verstellen will. Die sich nicht verbiegen will. Die nicht laut sein will und nicht "anders". Sie will nur frei und leicht sein.


Meine Freude und kindliche Begeisterung - wie sehr habe ich die mein Leben lang vergraben. Darunter, mich anzupassen, es allen recht zu machen und im Versuch die zu sein, die andere brauchen. Unter Verletzungen, Enttäuschungen, Rückzug und Vermeidung. Darunter, funktionieren zu müssen. Es allein schaffen zu müssen. So viel Nichterlaubnis. Erst von anderen - und dann noch tausendmal mehr von mir selbst.


Als Maria Rosa Paulmichl von ihrer Begegnung mit der Kleinen berichtet, fließen so viele Tränen. Meine Sehnsucht nach diesem Aspekt von mir ist so groß. Ich weiß, ich bin das auch: die Leichtigkeit, die Freude, der Übermut, die Begeisterung. Ich weiß, dass das zu mir gehört und doch habe ich den Zugang dazu über viele viele Jahre verloren.


Als ich hineinspüre, in dieses Bild, in dem die Kleine auf den Wolken sitzt und mit den Luftballons fliegt, da fühlt es sich so an, als sei es nicht mehr weit, bis auch ich meinen Kopf durch die Wolken stecken und bei ihr sein werde.


Ich spüre ihre Geduld mit mir: Sie weiß, dass ich es so gut mache, wie ich kann. Täglich spüre ich mich mehr in die Version von mir zurück, die übermütig einfach dem folgt, was ihr Freude macht - ganz egal, was andere darüber denken könnten. Jeden Tag liebe ich mich in mich selbst hinein, erkenne mich und lasse Dinge hinter mir, die mir nicht mehr dienen. Ich bin unterwegs. Und sie weiß das. Sie wird warten.

Zu wissen, dass Maria Rosa Paulmichl bei ihr war, sie gesehen und gehört hat in ihrem Schmerz und in ihrer Freude, ist ein großer Trost für mich.


Das Bild, das Maria Rosa Paulmichl geschaffen hat, wird bald an meiner Wand hängen und mich jeden Tag daran erinnern, dass Freude und kindliche Begeisterung in mein Leben gehören. Dass mein Leben richtig bunt gehört. Und dass die Kleine geduldig auf der Wolke sitzt und darauf wartet, dass ich mich durch die Wolke zu ihr hindurchheile. Es wird so ein Spaß, wenn ich da bin. Und es ist so eine Freude, dorthin unterwegs zu sein.


"Du bleibst in mir und ich in dir. Wir bleiben wir." Ja.


Danke, liebe Maria Rosa Paulmichl. Danke für dein Sein. Du berührst. So sehr.


Infos zu Maria Rosas Arbeit findest du hier: https://www.maria-rosa.net/zu-mir/


Comments


bottom of page