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Alt und Neu.

Heute poppen in mir ganz alte Geschichten hoch. Alte Erfahrungen. Anteile in mir, die so verletzt wurden, die so wenig verstanden haben, was zur Hölle hier gerade passiert. Und für die es sicherer war, ihr Herz zu verschließen.


Freundschaft war nie wirklich sicher für mich. Zu oft wurde ich ausgegrenzt, ohne zu verstehen, wieso. Freundschaften wurden gekündigt, ohne, dass mir Gründe dafür genannt wurden. In mir hat sich festgesetzt: Du bist falsch. Du bist es nicht wert. Sag nur ein falsches Wort und du bist raus. Verkackt.


Inzwischen habe ich wieder enge Verbindungen in meinem Leben. Enger, tiefer, herzoffener und authentischer als jemals zuvor. Ich liebe wieder. Und ich werde geliebt und kann die Liebe spüren.

Die alten Erfahrungen in Freundschaft, die Anteile in mir, die verzweifelt und völlig ohnmächtig dastehen und die Welt nicht verstehen, die waren ein wenig in den Hintergrund gerückt.

Und heute zeigen sie sich noch einmal. Angestupst durch das offene Teilen eines Triggers durch eine sehr nahe Freundin.


Und doch ist so viel anders diesmal.


Ich kann diese Stimmen in mir hören, die mir erzählen, dass Verbindung nie sicher ist. Dass ich sie verlieren werde. Kann die Anteile in mir spüren, die in Deckung gehen wollen, aus der Verbindung rausgehen, weil es nicht sicher ist. Lieber gehe ich, als verlassen zu werden.


Ich kann die Angst und Verzweiflung spüren, verlassen zu werden. Ohne es kommen zu sehen. Ein Satz, den ich nebenbei und ganz unschuldig gesagt habe, soll reichen, damit es wieder geschieht? Ich muss besser aufpassen, was ich sage. Wie ich bin. Wie muss ich sein, damit mir das nicht geschieht?


Ich spüre die tiefe Traurigkeit, die da war, als mir die Dinge in der Vergangenheit passiert sind. Die Ratlosigkeit.


UND da ist noch mehr.


Da ist eine Sicherheit in mir, die erst einmal nicht viel mit dem Außen zu tun hat. Raum in mir, all diese Anteile zu hören, zu spüren, zu umarmen und doch auch Sicherheit, Stabilität und Vertrauen spüren zu können. Mein Herz öffnet sich für all die jüngeren Versionen von mir und ich umarme sie auf die mütterlichste Weise.


Da ist aber auch eine neue Art des Miteinanders da mit dieser Freundin. Auch ich zeige mich offen und verletzlich mit dem, was sich in mir bewegt. Mit meinen Erfahrungen. Mit all dem, im Wissen, dass das MEINE Geschichte ist. Ich weine. Und werde von ihr gehalten und geliebt.


Mir fehlen die Worte dafür, zu beschreiben, wie dankbar ich bin für Verbindungen in dieser Tiefe und Nähe. In der wir nicht über uns erzählen, sondern uns im Moment zeigen. Mit allem, was da ist. In der wir beide wissen: Egal was passiert, egal, was hochkommt, unser Band ist stark. In der wir nichts von uns zurückhalten, um zu gefallen oder um sicher zu sein. Weil wir wissen: Wir sind sicher. Miteinander. No matter what.


Und in all dem wird mir noch einmal so deutlich bewusst, wie weit ich schon gekommen bin. Auf meinem Weg, meine Herzmauern abzutragen und wieder zu lieben. Mich wirklich einzulassen auf andere Menschen. Mich sehen zu lassen. Mit allem, was ich bin.


Der Weg dorthin war nicht immer leicht. Weil ich erst einmal lernen durfte, mich mir selbst "zuzumuten" auch mit den Dingen in mir, die ich eigentlich gern wegmachen würde. Mit den Dingen in mir, für die ich mich schäme, die ich als "nicht gesellschaftsfähig" oder "null liebenswert" abgestempelt hatte.


Ich war überzeugt, dass einiges von mir weg muss, damit ich ein guter Mensch, eine gute Freundin bin. Stattdessen durfte ich lernen, mich mit allem zu empfangen, nichts wegzudrücken und nach und nach alles irgendwie lieb zu haben, das mich ausmacht und was in mir wirkt.


Von diesem Ort der Verbundenheit mit mir selbst war dann auch die Verbindung mit dem Außen ganz neu möglich. Eine Verbindung, die sich nicht angestrengt anfühlt, eine Verbindung, die sich stabil und sicher anfühlt, auch wenn es mal "ruckelt". Eine Verbindung, in der wir uns verletzlich zeigen und nahbar sind.


Ich danke mir so sehr, dass ich mir das ermöglicht habe. Denn in diesen Verbindungen kann ich noch so viel mehr heilen, noch so viel mehr Themen begegnen, die im Untergrund in mir wirken, als ich es alleine könnte. In diesen Verbindungen kann ich mich noch so viel mehr kennenlernen, so viel mehr an mir entdecken, mich so viel mehr in die Welt bringen.


Verbindungen so zu leben erfordert so sehr einen sicheren und bewertungsfreien Raum. Einen Raum der Annahme, der Herzoffenheit und der Verbundenheit mit dem Körper. Ein Gegenüber, das geduldig ist, auf das zu warten, was sich zeigen will. Mit Neugier darauf, das Abenteuer "ICH" gemeinsam zu erforschen.


Diesen Raum öffne ich mit meiner 1:1-Begleitung für dich. Ich möchte ich dir den Raum geben, dich zu erforschen und tiefer kennenzulernen. Dich mit deinem Körper rückverbinden, der dich zu deiner Wahrheit führt. Dir die Fragen stellen, die Türen in dir öffnen. Und mich mit dir auf das Abenteuer begeben, dir wirklich zu begegnen, so dass du dein Herz für das wunderbare Wesen öffnen kannst, das du bist.


Wenn du Fragen oder Interesse hast, schreib mir gern eine Nachricht!

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