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Samen säen.

"Bei mir tut sich gar nichts!", dachte ich lange. Ein Jahr in der Mastermind bei Svenja Strohmeier, ein Jahr, in dem es viele Momente gab von "ich fühle mich neu" - und danach so oft wieder ganz viel "Alt".


So durfte ich mich in Verbindung mit den Frauen so komplett neu erleben - bei mir, ganz ohne Zweifel, ohne "Drehbuch", ohne die Stimmen in meinem Kopf, die mich dauernd monitoren und checken, ob das, was ich gesagt habe, richtig und okay ist.


Und wenn die Begegnung dann zu Ende ging und ich wieder zu Hause war, überkamen mich die Zweifel und Ängste richtig krass.


Doch ich bin dran geblieben und habe so viele Samen gesät. Und sie gehen nach und nach auf. Nach dem Jahreswechsel in Verbindung mit Herzensmenschen ist heute "Tag 2 danach" und ich bin nicht abgestürzt. Ich ruhe in mir. Ich spüre die Liebe. Ich spüre mein "ich bin". Keine Zweifel. Keine Ängste. Kein Zerlegen der Begegnung und Zerfleischen für das, wie ich war.


Ich bin heute voller Demut und Dankbarkeit dafür, dass die Samen zu wachsen beginnen. Mein System offenbar oft genug bestätigt bekommen hat, dass ich sicher bin. In mir. In Verbindung mit Menschen. Und dass ich wirklich (!) liebenswert bin. Den Menschen ein Beitrag bin, einfach, indem ich bin.


Falls du also manchmal das Gefühl hast, dass es gar nicht vorwärts geht, möchte ich dir zurufen: Doch, es wird! Und es braucht Zeit, die Schichten abzuschälen. Es braucht Zeit, bis alles in dir sich in deiner neuen Art zu leben und zu sein sicher fühlt. Denn glücklich sein ist in der Tiefe deines Unterbewusstseins nie das Ziel - dort schreit alles einfach nur nach Sicherheit.


Also folge deinen Sehnsüchten, folge deinen Wünschen, tauche tief in dich hinein und erlaube dir, schonungslos Ja zu sagen zu allem, was du in dir findest - und säe damit einen Samen nach dem anderen im Vertrauen darauf, dass sie irgendwann keimen und wachsen werden.

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