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Ich finde, wenn ich aufhöre zu suchen.

Wo überall suchst du?


Nach Lösungen für Probleme.Nach Richtung, Sinn und einem Leben, das sich besser anfühlt, als jetzt.Nach einer heileren Version von dir selbst.


Ich kenne das. So gut. Mein Verstand blüht da richtig auf. Sucht nach Erklärungen, nach Gründen, nach Fehlern im System. Nach Tools und Hilfsmitteln. Und präsentiert mir all das in einer endlosen Kakophonie von Gedanken.

Sehr viele davon beginnen mit "Ich muss...", "Ich sollte.." oder "Ich müsste..." und schon renne ich wie ein kopfloses Huhn durch mein Leben - oder kapituliere. Zucke irgendwann resigniert die Schultern, weil bringt ja alles nichts. Ist anstrengend und überfordernd. Und ich sooo hart mit mir selbst.


Was, wenn es nichts zu tun gäbe?

Was, wenn der Ort, an dem du dich gerade befindest, genau der ist, an dem du sein sollst?

Was, wenn du aufhörst zu suchen?


Dann kann etwas leer werden in dir und du bist wieder offen und weit dafür, dass dir die Dinge, Menschen, Ideen und Impulse begegnen, die es braucht gerade.


Ich weiß, der Kopf sieht das ganz anders. Und doch ist es in meinem Leben immer so, dass dann die Magie geschieht.


So, wie ich seit zwei Wochen auf jedem Spaziergang nach Federn suche. Selten welche fand oder wenn, dann nur ganz kleine. Schon losstiefelte mit "Hm, ne, da war ich gestern schon, da waren keine. Ich denke, das könnte ein guter Ort sein!"


Heute habe ich mich einfach treiben lassen. Bin den Impulsen meines Körpers gefolgt, wo es langgehen darf. Und die Federn legten sich quasi unter meine Füße.


Und auch das Leben legt sich mir immer wieder unter die Füße, wenn ich aufhöre bestimmen zu wollen, wissen zu müssen, wie es laufen soll.


Wie erlebst du dich im Suchen? Wo hast du diese Magie schon einmal erlebt, wenn du das Suchen loslässt und sich die Dinge wie von allein ergeben?

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