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Der Körperlauschen-Podcast ist da - und ich lerne über mich.

Den eigenen Impulsen folgen, sich trauen, diese in die Welt zu bringen... oh man, das ist ganz schön aufregend.


Seit gestern ist mein Podcast veröffentlicht und gestern Abend im Bett habe ich ganz schön Muffensausen bekommen. Bin die Inhalte im Kopf noch einmal durchgegangen, habe mich gefragt, ob ich mich zu offen, zu verletzlich, zu wenig hilfreich, zu... was auch immer gezeigt habe. Dann habe ich geatmet. In meinen Körper hineingespürt, der sich kribbelig, aber total weit und sicher anfühlte. Ja. Es ist neu. Aber es ist richtig.


Den Tag heute erlebe ich komplett unwirklich. Erster Schock, als ich sah, dass 85 Personen meinen Trailer gehört haben. Ach du Schreck. Das hört ja wirklich jemand! Dann der Impuls zum Reel, das ich mit Freude kreiert habe - und dann die Meldung, dass es schon 100 Mal abgespielt wurde. Ach du Schreck. Das guckt ja wirklich jemand!


Verrückt, wie ich mich in die Welt gebe, den Mut zur Sichtbarkeit habe und dann überrascht bin, wenn man mich sieht. Da spüre ich so deutlich, dass da so viele verschiedene Wahrheiten und Empfindungen in mir sind. Die große Lust, Menschen an mir teilhaben zu lassen - und die große Verletzlichkeit darin. Die Freude, mich zu sehen in der Welt - bei Spotify den eigenen Podcast zu sehen ist sooooo strange! - und die Angst, irgendwann ganz allein da zu stehen, wenn alle mich doof finden.


All das darf da sein. Ich kann mich in all dem halten, wenn ich mit mir, mit meinem Körper verbunden bleibe. Er kann das, er hat den Raum für so viel Intensität. Mir bleibt nur, zu atmen. Sanft mit mir zu sein. Step by step zu entscheiden: Fühlt sich das noch sicher an? Und die Freude am Ausdruck zu spüren. Die Lebendigkeit.


Ehrlich gesagt: Meine erste Folge habe ich vorhin drei Mal angehört, um sicherzugehen, dass ich niemandem auf die Füße getreten bin. Und das ist okay. Es ist neu. Und unfassbar aufregend.

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